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 Blut ist dicker als Wasser
Menü & Mord nach Edgar Wallace

mit zwei Schauspielern
(Martin Bross oder Stefan Keim,
Caroline Keufen oder Sabine Paas)

Buch und Regie: Martin Bross und Stefan Keim

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Stück

Davor zittert jeder Veranstalter: Das Re­staurant ist voll besetzt, das Publikum war­­tet, aber die Schauspieler sind nicht da. Sie stehen im Stau, nur zwei Tech­ni­ker mit ein paar Requisiten waren schon vor­gefahren. Sie versuchen, den Abend zu retten, und spielen furchtlos alle Rollen. Dabei kommt es natürlich zu einigen ko­mödiantischen Verwicklungen. 

Die Handlung des Stücks könnte Fans bri­tischer Kriminalliteratur im Stile von Edgar Wallace oder Agatha Christie be­kannt vorkommen. In einem alten, abge­schiedenen Schloß wird das Testament eines reichen Lords eröffnet. Die geldgie­rige Verwandtschaft erwartet eine Über­ra­schung: Sie muß erst einmal eine ge­wis­se Zeit zusammen verbringen, bevor es ans Erben geht. Schon bald kommt es zu mysteriösen Todesfällen. Da gibt es einen Anwalt, der in Abwe­senheit von Scotland Yard für Recht und Ordnung sorgt, eine snobistische Lady, ihren abgedrehten Musikersohn, einen wahn­sinnig wirkenden unehelichen Sohn des Lords, der auf den seltsamen Namen Kinski hört, einen skurrilen Butler und viele andere Personen. Durch das ener­gie­geladene Spiel und die ständigen Rol­lenwechsel bekommt der Krimi viel paro­distischen Humor, ohne dabei an Span­nung zu verlieren. Das Publikum darf am Ende mitraten, wer der gewissenlose Mörder ist. In den Pausen wird gegessen und ge­trun­ken.
„Blut ist dicker als Wasser“ ist ein kurzweiliger Abend, der Krimiklischees auf die Schippe nimmt und doch großen Re­spekt zeigt vor den Meistern der mörde­ri­schen Unterhaltung. Natürlich handelt es sich bei den beiden 'Technikern' um Profi­schauspieler, die sich einen Riesenspaß daraus machen, im fliegenden Wechsel zu zweit einen ganzen Krimiabend zu be­streiten.



Pressestimmen

„Die Zuschauer erlebten eine unglaublich witzige Vorführung. Die schauspielerische Leistung war tatsächlich außergewöhnlich: ein Verwirrspiel um die Handlung der Wallace-Geschichte „Das indische Halstuch“. Kam noch hinzu, dass die Schauspieler mehrere Rollen spielen mussten: die der eigentlichen Handlung und dann auch noch die Rolle von Technikern, die sich beim Publikum dafür entschuldigen, dass die eigentlichen Schauspieler leider nicht kommen“ (Westfälische Rundschau).
„Mit seiner speziellen Machart war das Krimi-Dinner erfreulich anders als andere Mord-Mahlzeiten. So treten die, die dem Anschein nach normalerweise hinter den Kulissen arbeiten, ins Licht. Sie schlüpfen aus dem Stand gleich in acht Rollen und bieten – weil sie in Wahrheit exzellente Profis sind – ein Schauspiel aller erster Güte. Das Zwei-Personen-Stück nimmt das ansonsten blutrünstige Morden heiter aufs Korn, persifliert es galant und bleibt dabei stets spannend“ (Ruhrnachrichten).

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